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Subjektorientierte Übergangsforschung

heißt ein neuer Band, den ich zusammen mit Barbara Stauber und Andreas Walther herausgegeben habe.

Buchdeckel Subjektorientierte ÜbergangsforschungIn den Beiträgen werden Forschungsergebnisse aus den Projekten vorgestellt, an denen wir drei in den letzten Jahren beteiligt waren.

Klappentext:

Die Rede von der Entstandardisierung und Individualisierung der Übergänge in die Arbeit ist längst ein Gemeinplatz. Welche Konsequenzen sind aber aus der Tatsache zu ziehen, dass junge Frauen und Männer ihre Berufs- und Lebensentscheidungen zunehmend alleine treffen und Strategien zur Bewältigung von Anforderungen zunehmend individualisiert entwickeln (müssen)? Der Band bietet einen theoretischen und methodologischen Zugang zu entstandardisierten Übergängen, der soziologische, sozialpolitische und sozialpädagogische Perspektiven integriert. Der Anspruch subjektorientierter Übergangsforschung ist es, die Entscheidungen junger Frauen und Männer nachzuvollziehen und den biografischen Sinn ihrer Strategien im Kontext institutioneller Bedingungen zu verstehen. Die Berechtigung dieser Perspektive zeigt sich an empirischen Befunden aus europäischen Vergleichsstudien, die einen international vergleichenden Blick erlauben auf das deutsche Übergangssystem und die biographischen Spielräume, die es eröffnet oder verschließt. Dabei werden alternative Formen der Gestaltung von biografischen Übergängen sichtbar. Deren Kenntnis ist für eine kritische Sozialforschung notwendig, die sich mit den Übergängen (nicht nur) junger Erwachsener beschäftigt, aber auch für Praktikerinnen und Praktiker, die Interesse an der Reflexion der Rahmenbedingungen und Normalitätsannahmen ihrer Arbeit haben.

Inhaltsverzeichnis:

Kapitel 1
Barbara Stauber, Axel Pohl und Andreas Walther
Ein neuer Blick auf die Übergänge junger Frauen und Männer

Kapitel 2
Andreas Walther und Barbara Stauber
Übergänge in Lebenslauf und Biographie. Vergesellschaftung und Modernisierung aus subjektorientierter Perspektive

Kapitel 3
Barbara Stauber und Andreas Walther
Subjektorientierte Übergangsforschung: methodologische Perspektiven

Kapitel 4
Sibylle Walter und Andreas Walther
“Context matters”: Anforderungen, Risiken und Spielräume im deutschen Übergangssystem

Kapitel 5
Andreas Walther, Axel Pohl und Sibylle Walter
“Du wirst echt in eine Schublade gesteckt …” Junge Frauen und Männer im
Übergangssystem zwischen Wahlbiographie und Cooling-Out

Kapitel 6
Barbara Stauber
Zwischen Abhängigkeit und Autonomie: Junge Erwachsene und ihre Familien

Kapitel 7
Simone Menz
Leben im generationalen Konsens? Familiale Bewältigungs- und Normalisierungsstrategien im Übergang in die Arbeit

Kapitel 8
Holger Kehler
Gelegenheitsstruktur oder Warteschleife? Maßnahmeerfahrungen junger Frauen und Männer in Ostdeutschland

Kapitel 9
Axel Pohl und Barbara Stauber
“Auf einmal ist Dir das nicht mehr egal …” Motivation und Partizipation in zwei Projekten der Jugendsozialarbeit

Kapitel 10
Axel Pohl, Barbara Stauber und Andreas Walther
Sozialpädagogik des Übergangs und Integrierte Übergangspolitik. Konsequenzen subjektorientierter Übergangsforschung

Literatur
Autorinnen und Autoren

Weitere Informationen zum Band beim Verlag Beltz-Juventa.