Ich freue mich, auf die Veröffentlichung eines Sammelbandes hinzuweisen, den ich gemeinsam mit Christian Reutlinger und Anna Krass herausgegeben habe:
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-48329-6
Der Band Making a Home in der Stadt. Aneignungsformen Jugendlicher im öffentlichen Raum widmet sich der Frage, wie junge Menschen städtische Räume nutzen, aneignen und damit Zugehörigkeit herstellen. Im Zentrum steht das Konzept des „Home-Making“ – also die Art und Weise, wie Jugendliche durch ihre Praktiken Orte zu „ihren“ Orten machen.
Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass solche Aneignungsformen häufig missverstanden und eher als Problem oder Abweichung wahrgenommen werden. Der Band dreht diese Perspektive bewusst um: Im Fokus stehen die Jugendlichen selbst, ihre Sichtweisen und ihre alltäglichen Praktiken im öffentlichen Raum.
Ein empirischer Schwerpunkt liegt auf der „Stuttgarter Jugendstudie“, in der die Perspektiven junger Menschen sowie die Zusammenarbeit zwischen Forschung und städtischen Akteur:innen rekonstruiert werden. Daraus ergeben sich wichtige Impulse für eine jugendgerechte Stadtentwicklung und für die Praxis Sozialer Arbeit im Sozialraum.
Der Sammelband bewegt sich damit an der Schnittstelle von Sozialraumforschung, Jugendforschung und Praxisentwicklung. Er richtet sich sowohl an Wissenschaftler:innen als auch an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Stadtplanung und Verwaltung, die sich mit Fragen des öffentlichen Raums und jugendlicher Teilhabe beschäftigen.
Ich habe zusammen mit den Kolleg:innen Krass und Reutlinger mehrere Beiträge zu diesem Band beigesteuert, in denen wir uns insbesondere mit konzeptionellen und methodischen Fragen der Forschung sowie mit den Ergebnissen und Implikationen für Theorie und Praxis auseinandersetze.
Ein herzlicher Dank gilt allen Autor:innen für die Zusammenarbeit sowie dem Verlag für die Unterstützung.
Zum Band: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-48329-6
