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Rezension zum Buch Konstruktionen von „Ethnizität“ und „Benachteiligung“

Gerhard Christe hat in der Erziehungswissenschaftlichen Revue eine interessante Rezension meines Buchs veröffentlicht.Der Rezensent leitet das Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (IAJ) in Hamburg und ist seit vielen Jahren ausgewiesener Kenner der Jugendsozialarbeit und der Jugendberufshilfe. Umso mehr freut mich seine wohlwollende Rezension meiner Dissertation – die zugegebenermaßen nicht auf den ersten Blick für PraktikerInnen in diesem Feld geschrieben ist. Er hebt deshalb auch vor allem den Beitrag der Arbeit zur deutschen Übergangsforschung hervor und lokalisiert den Gewinn der Arbeit vor allem in deren Beitrag zur Diskussion um die Professionalisierung des Personals im Feld der Übergänge in den Beruf. Zitat:

Indem sie [die Studie, A.P.] auf die Grenzen professionellen Handelns durch strukturelle Gegebenheiten, durch symbolische Ordnungen, diskursive Rahmen, subjektive Auslegungsroutinen im Kontext eigener Verstrickung in diskriminierende und individualisierende Deutungsstrukturen aufmerksam macht, bietet sie eine theoretische und methodologische Grundlage, um die Diskussion um Professionalisierung des Personals im Übergangsbereich nicht nur auf einer normativ-pädagogischen, sondern stärker auf einer kritisch-analytischen Ebene zu führen.

Besser hätte ich das auch nicht zusammenfassen können.

Quelle: Erziehungswissenschaftliche Revue, Bd. 15, Heft 5